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Test zum Selbstwertgefühl: Erfahren Sie in wenigen Minuten mehr über Ihr Gefühl für den eigenen Wert

Dieser Test zum Selbstwertgefühl erfasst mit der Rosenberg Self-Esteem Scale, wie Sie Ihren eigenen Wert insgesamt erleben. Sie erhalten sofort einen Punktwert, eine Erklärung zu Ihrem Ergebnis und auf Wunsch einen Bericht für das Gespräch mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten.

VertraulichBasiert auf RSESOptionaler Bericht

Test zum Selbstwertgefühl ist ein kostenloser, vertraulicher Selbsttest mit 10 Fragen. Grundlage: Basiert auf der validierten Skala nach Rosenberg (RSES). Er dauert etwa 7 Minuten, wird vollständig in Ihrem Browser ausgewertet und bietet eine verständliche Einordnung Ihrer Punktzahl in 3 Ergebnisbereiche. Auf Wunsch erhalten Sie einen ausführlichen persönlichen Bericht. Der Test dient der ersten Orientierung und stellt keine Diagnose.

Ein bewährtes Maß dafür, wie Sie Ihren eigenen Wert erleben

Selbstwertgefühl bezeichnet Ihr übergreifendes Gefühl, ein wertvoller Mensch zu sein. Dazu gehört, wie Sie Ihre Eigenschaften, Ihre Fähigkeiten und Ihren Wert betrachten. Die Rosenberg-Skala erfasst dieses allgemeine Gefühl durch positive und negative Aussagen über die eigene Person. Ihre Antworten spiegeln Ihre gegenwärtige Sicht wider und können durch Ihre Lebensumstände beeinflusst werden. Falls Sie nach einem Test zu Ihrem Selbstwert gesucht haben, finden Sie hier die in der Forschung verwendete Form: zehn einfache Aussagen ohne richtige oder falsche Antworten, die direkt in Ihrem Browser ausgewertet werden.

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Validierte Aussagen der RSES

Die zehn ursprünglichen Aussagen der Rosenberg Self-Esteem Scale werden inhaltlich getreu wiedergegeben. Fünf Aussagen sind positiv und fünf negativ formuliert. Das wirkt einer bloßen Zustimmung zu jeder Aussage entgegen.

0-30

Ein einzelner, klar verständlicher Punktwert

Jede Aussage trägt 0 bis 3 Punkte bei, insgesamt sind also 0 bis 30 Punkte möglich. Höhere Werte bedeuten ein stärkeres allgemeines Selbstwertgefühl. Der Wert wird vor dem Hintergrund jahrzehntelanger Forschung eingeordnet. Normwerte aus Studien beschreiben jeweils bestimmte untersuchte Gruppen. Sie machen die hier angezeigten Bereiche nicht zu allgemeingültigen klinischen Grenzwerten.

3

Eine verständliche und unterstützende Einordnung

Viele Tests im Internet geben nur eine ungenaue Bezeichnung aus. Ihr Ergebnis erläutert, was Ihr Punktwert aussagt und was er nicht aussagt, ordnet Ihr Erleben verständlich ein und nennt konkrete nächste Schritte.

MerkmalÜblicher kostenloser TestPsychology.com
Fragen der validierten Rosenberg-Skala (RSES)In manchen FällenJa, inhaltlich getreue Formulierungen
Korrekte umgekehrte Auswertung von 5 AussagenHäufig nicht korrektJa, erfolgt im Hintergrund
Auf Forschung gestützte Bereiche der PunktwerteNur selten dargestelltJa, mit verständlicher Erklärung
Fachlich geprüfte Einordnung der ErgebnisseSeltenJa, durch Fachpersonen geprüft
Konkrete Schritte für den AlltagNeinJa, auf Erkenntnisse gestützt
Optionaler ausführlicher und persönlich zugeschnittener BerichtNeinJa, passend zu Ihren genauen Ergebnissen verfasst
Vertraulich, keine Übermittlung einzelner AntwortenOft mit NachverfolgungLäuft direkt in Ihrem Browser

So wird der Test ausgewertet

Ihre Antworten ergeben insgesamt 0 bis 30 Punkte. Ihr Ergebnis fällt in einen dieser 3 Bereiche:

PunktzahlBereichWas das nahelegt
0–14Ein geringes SelbstwertgefühlIhr Punktwert liegt unter 15, also in dem Bereich, der häufig mit einem geringen Selbstwertgefühl verbunden wird. Das kann schwer zu tragen sein. Zugleich gehört es zu den psychologischen Anliegen, an denen sich gut arbeiten lässt.
15–25Im normalen BereichIhr Punktwert liegt zwischen 15 und 25, dem Bereich, den die Forschung als normales Selbstwertgefühl beschreibt. Sie haben im Allgemeinen eine ausgewogene Sicht auf sich selbst, mit den üblichen Schwankungen und gelegentlichen Zweifeln.
26–30Ein hohes SelbstwertgefühlIhr Punktwert liegt bei 26 oder darüber, dem Bereich, der mit hohem Selbstwertgefühl verbunden wird. Sie begegnen sich selbst meist mit einer deutlich positiven Wertschätzung.

Ist dieser Test für Jugendliche geeignet oder nur für erwachsene Menschen?

Dieser Test zum Selbstwertgefühl verwendet eine Skala, die mit Jugendlichen entwickelt und später auch bei Erwachsenen untersucht wurde. Morris Rosenberg entwickelte und validierte sie zunächst anhand einer großen Gruppe von Schülerinnen und Schülern an weiterführenden Schulen. Seitdem wird sie in der Forschung sowohl mit Jugendlichen als auch mit Erwachsenen eingesetzt. Die zehn Aussagen sind in einfacher, allgemeiner Sprache formuliert und betreffen Zufriedenheit, den eigenen Wert und die eigenen Fähigkeiten. Deshalb können Jugendliche sie ebenso sinnvoll beantworten wie erwachsene Menschen. Falls Sie sich als Elternteil Gedanken über ein jüngeres Kind statt über einen Jugendlichen machen, wurde diese Skala für diese Altersgruppe weder entwickelt noch geprüft. Ein Gespräch in der kinderärztlichen Praxis oder mit einer Fachperson für Kinderpsychologie bietet dann einen geeigneteren ersten Ausgangspunkt.

Unabhängig von Ihrem Alter gilt dieselbe Einschränkung: Dies ist eine Momentaufnahme zur Orientierung, keine Diagnose. In der Jugend schwankt das Selbstwertgefühl von Natur aus stärker als im Erwachsenenalter, weil sich Identität, Freundschaften und Selbstständigkeit noch entwickeln.

Selbstwertgefühl, Selbstmitgefühl und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten

Diese drei Begriffe werden häufig austauschbar verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Dinge. Das Selbstwertgefühl, das dieser Test erfasst, ist eine allgemeine Einschätzung Ihres eigenen Wertes. Selbstvertrauen ist meist enger gefasst und auf bestimmte Fähigkeiten bezogen, etwa auf freies Sprechen vor anderen oder auf eine bestimmte Beziehung. Sie können in einem Bereich viel Vertrauen in sich haben und zugleich insgesamt ein geringes Selbstwertgefühl erleben. Selbstmitgefühl beschreibt wiederum, wie freundlich Sie sich selbst behandeln, wenn Ihnen etwas nicht gelingt. Forschung deutet zunehmend darauf hin, dass es für das Wohlbefinden noch bedeutsamer sein könnte als das Selbstwertgefühl selbst. Das liegt unter anderem daran, dass Selbstmitgefühl nicht davon abhängt, im Vergleich mit anderen Menschen gut abzuschneiden.

Falls Ihnen die Vorstellung, freundlicher mit sich selbst umzugehen, mehr zusagt als eine Bewertung des eigenen Wertes, können Sie ergänzend unseren Test zum Selbstmitgefühl und die Übungen zum Selbstmitgefühl erkunden. Wenn Sie hingegen vor allem überhöhte Vorstellungen der eigenen Bedeutung oder ein empfindliches Bedürfnis nach Bewunderung verstehen möchten, betrachtet der Test zu Narzissmus einen deutlich anderen Bereich, der mit diesen Fragen dennoch in einem Zusammenhang steht.

Ein hoher Wert beim Selbstwertgefühl allein weist keinen Narzissmus nach. Diese Skala fragt danach, wie Sie Ihren Wert insgesamt einschätzen. Sie untersucht weder Anspruchsdenken noch Einfühlungsvermögen oder Ihren Umgang mit den Bedürfnissen anderer Menschen. Ebenso misst ein niedriger Wert weder Ihre Fähigkeiten noch Ihre Freundlichkeit oder Ihren tatsächlichen Wert als Mensch. Beziehen Sie das Ergebnis auf Ihre gegenwärtige Selbsteinschätzung, statt daraus ein Urteil über Ihren Charakter abzuleiten.

Der Test zum Selbstvertrauen fragt nach dem Vertrauen in konkrete Verhaltensweisen. Dieses kann sich von Ihrem allgemeinen Gefühl für den eigenen Wert unterscheiden.

Was können Sie nach einem niedrigen Ergebnis im Test zum Selbstwertgefühl tun?

Beginnen Sie mit einer Situation, in der Selbstkritik Ihr Leben beeinträchtigt. Vielleicht vermeiden Sie eine Gelegenheit oder deuten eine Meinungsverschiedenheit als Zeichen dafür, dass Sie nicht liebenswert sind. Das Arbeitsblatt zum Selbstwertgefühl kann Ihnen helfen, das Ereignis, Ihre Schlussfolgerung über sich selbst und Hinweise auf eine ausgewogenere Sicht festzuhalten. Sie müssen sich dabei keine positive Aussage aufzwingen, die Sie selbst nicht glauben können.

Wenn Ihre Selbstkritik mit anhaltender Traurigkeit, verlorenem Interesse oder Sorgen einhergeht, bieten der Depressionstest und der Angsttest im Testbereich von Psychology.com ergänzende Möglichkeiten zur Orientierung. Erwägen Sie ein Gespräch mit einer Fachperson, wenn das Muster Ihre Beziehungen, Ihre Arbeit, die Schule oder Ihre tägliche Selbstfürsorge beeinträchtigt. Das Verzeichnis von Psychology.com kann Ihnen helfen, professionelle Unterstützung bei Fragen zum Selbstwertgefühl zu suchen.

Halten Sie nach einem Fehler bei der Arbeit zum Beispiel den konkreten Fehler getrennt von einer Schlussfolgerung wie „Mir misslingt einfach alles“ fest. Überlegen Sie, was Sie einer Kollegin oder einem Kollegen in derselben Situation sagen würden. Suchen Sie dann nach einer konkreten Möglichkeit, den Fehler zu beheben. Ziel ist eine gerechtere Beschreibung des Geschehens, die Raum für Lernen und Verantwortung lässt.

Wie wird die Rosenberg-Skala zum Selbstwertgefühl im Einzelnen ausgewertet?

Positive und negative Aussagen wirken sich in entgegengesetzte Richtungen auf den Gesamtwert aus. Zustimmung zu einer positiven Aussage erhöht den Wert für das Selbstwertgefühl. Zustimmung zu einer negativen Aussage senkt ihn nach der umgekehrten Auswertung. Diese Seite übernimmt die Umkehrung automatisch für Sie. Beantworten Sie jede Aussage so, wie sie formuliert ist. Versuchen Sie nicht, Ihre Antwort selbst anzupassen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.

Der Gesamtwert fasst Ihre allgemeine Selbsteinschätzung zusammen. Er ist weder ein Prozentsatz noch ein Intelligenzwert oder eine Bewertung Ihres Wertes im Vergleich mit anderen Menschen. Die University of Maryland weist darauf hin, dass die Skala keine festen Grenzwerte für hohes und niedriges Selbstwertgefühl hat. Lesen Sie den angezeigten Bereich als Hilfe für ein Gespräch und sprechen Sie Bedenken wegen starker Selbstkritik unabhängig von der Bezeichnung mit einer Fachperson an. Falls es weniger um Ihren Wert geht als darum, ob Sie trotz eines ungewissen Ausgangs handeln, erfasst der Test zum Selbstvertrauen soziale Sicherheit, Vertrauen in die eigene Leistung und innere Sicherheit getrennt. Wenn geringes Selbstwertgefühl dazu führt, dass Sie Enttäuschungen ansteuern und Hilfe ablehnen, untersucht der Test zu selbstschädigenden Persönlichkeitsmustern das, was ältere Theorien als masochistisches Muster bezeichneten. Geht es bei Ihren Zweifeln ausdrücklich um Kompetenz und Leistung statt um Ihren Wert insgesamt, erfasst der kostenlose Test zum Hochstapler-Syndrom dieses engere Muster. Falls Ihr Selbstwertgefühl allgemein stabil ist, aber in einem bestimmten Bereich unsicher wird, betrachtet der Test zur Unsicherheit vier Bereiche getrennt und macht sichtbar, wo die Unsicherheit liegt. Wenn Ihr Selbstwertgefühl damit steigt und fällt, wie jemand heute auf Sie reagiert hat, untersucht der Test zur Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung dieses Muster. Um zu betrachten, wie Sie im Augenblick eines Misserfolgs mit sich umgehen, statt wie Sie Ihren Wert insgesamt einschätzen, gibt es außerdem den gesonderten Test zum Selbstmitgefühl.

Wie lässt sich das eigene Selbstwertgefühl eigentlich messen?

Wenn Sie wissen möchten, wie Forschende das Selbstwertgefühl messen, lautet die übliche Antwort: mit der Rosenberg Self-Esteem Scale. Sie enthält zehn Aussagen über Zufriedenheit, den eigenen Wert und die eigenen Fähigkeiten. Fünf sind positiv und fünf negativ formuliert. Jede wird auf einer vierstufigen Skala der Zustimmung beantwortet und mit 0 bis 3 Punkten bewertet. Die negativen Aussagen werden umgekehrt ausgewertet, sodass ein höherer Gesamtwert von 0 bis 30 stets ein stärkeres allgemeines Selbstwertgefühl bedeutet. Diese Seite übernimmt diese Umkehrung für Sie. Der Gesamtwert ist kein Prozentsatz, kein Intelligenzwert und keine Einstufung gegenüber anderen Menschen. Die University of Maryland betont, dass die Skala keine festen Grenzen für hohes und niedriges Selbstwertgefühl vorgibt. Eine Skala zum Selbstwert oder ein entsprechender Test, der Sie in eine Rangfolge mit anderen Menschen bringt, misst daher etwas anderes.

Methodik und Quellen

Die zehn Fragen geben die Rosenberg Self-Esteem Scale (Rosenberg, 1965) wieder. Dieses gemeinfreie Instrument ist das in den Sozialwissenschaften am häufigsten verwendete Maß für das allgemeine Selbstwertgefühl. Fünf Aussagen sind positiv und fünf negativ formuliert. Die negativ formulierten Aussagen werden umgekehrt ausgewertet, sodass ein höherer Gesamtwert stets ein stärkeres Selbstwertgefühl ausdrückt. Jede Aussage wird auf einer vierstufigen Skala der Zustimmung beantwortet: stimme voll und ganz zu, stimme zu, stimme nicht zu, stimme überhaupt nicht zu. Die Bewertung reicht von 0 bis 3 Punkten, der Gesamtwert von 0 bis 30. Die Items sind eine hausinterne Übersetzung des englischen Instruments, nicht die validierte deutsche Fassung.

Dieser Test dient der Orientierung und Selbstreflexion. Die angezeigten Bereiche helfen bei der Einordnung und Besprechung eines Ergebnisses. Sie sind keine diagnostischen Grenzwerte. In den häufigen Fragen zur Rosenberg-Skala erklärt die University of Maryland, dass es keine festen Grenzen zwischen hohem und niedrigem Selbstwertgefühl gibt. Die Bezeichnung im Ergebnis sollte deshalb zusammen mit Ihren Lebensumständen und der Bewältigung Ihres Alltags betrachtet werden. Das Selbstwertgefühl kann sich durch Erfahrungen und Unterstützung verändern. Der Punktwert weist weder eine unveränderliche Eigenschaft noch eine psychische Erkrankung nach und erklärt nicht allein, wie es Ihnen geht.

Quellen

  1. Rosenberg M. Society and the Adolescent Self-Image. Princeton, NJ: Princeton University Press; 1965.
  2. Robins RW, Hendin HM, Trzesniewski KH. Measuring global self-esteem: construct validation of a single-item measure and the Rosenberg Self-Esteem Scale. Pers Soc Psychol Bull. 2001;27(2):151-161.
  3. Sinclair SJ, Blais MA, Gansler DA, Sandberg E, Bistis K, LoCicero A. Psychometric properties of the Rosenberg Self-Esteem Scale: overall and across demographic groups living within the United States. Eval Health Prof. 2010;33(1):56-80.
  4. University of Maryland, Department of Sociology. Rosenberg Scale FAQ; Using the Rosenberg Self-Esteem Scale.
  5. Sinclair SJ, et al. Psychometric properties of the Rosenberg Self-Esteem Scale. Abstract and publication record. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20164106/
  6. University of Maryland, Department of Sociology. Rosenberg Scale FAQ: interpretation and the absence of discrete cutoffs. socy.umd.edu/about-us/rosenberg-scale-faq
  7. University of Maryland, Department of Sociology. Using the Rosenberg Self-Esteem Scale: items and scoring guidance. socy.umd.edu/about-us/using-rosenberg-self-esteem-scale

Diese Quelle zitieren

Psychology.com. (2026, 18. Okt.). Test zum Selbstwertgefühl. Psychology.com. https://psychology.com/de/tests/selbstwert

Test zum Selbstwertgefühl: Häufige Fragen

Was genau ist die Rosenberg-Skala zum Selbstwertgefühl?

Der Soziologe Morris Rosenberg entwickelte diesen Fragebogen mit zehn Aussagen im Jahr 1965, um das allgemeine Gefühl für den eigenen Wert zu erfassen. Er ist das in der Forschung am häufigsten eingesetzte Maß zum Selbstwertgefühl und darf kostenlos verwendet werden. Er dient der Orientierung und Reflexion, nicht der Diagnose.

Welcher Punktwert spricht für ein geringes Selbstwertgefühl?

Ein niedriger Rosenberg-Wert deutet auf eine weniger günstige allgemeine Sicht auf sich selbst hin. Die Bezeichnungen auf dieser Seite helfen bei der Einordnung und sind keine allgemeingültigen klinischen Grenzen. Die Hinweise der University of Maryland zur Skala legen keine festen Grenzen für hohes und niedriges Selbstwertgefühl fest. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung über Unterstützung, wie Selbstkritik Ihren Alltag, Ihre Beziehungen und Ihre Bereitschaft beeinflusst, neue Dinge auszuprobieren.

Stellt dieser Test eine Diagnose dar?

Nein. Er dient ausschließlich der Orientierung und Selbstreflexion. Selbstwertgefühl ist selbst keine Diagnose. Ein anhaltend geringes Gefühl für den eigenen Wert kann jedoch mit Depressionen oder Ängsten einhergehen. Wenn Ihr Ergebnis Sie beschäftigt, kann eine Fachperson helfen. Sie können auch dann Unterstützung wegen anhaltender Selbstkritik suchen, wenn Ihr Punktwert im mittleren Bereich dieser Seite liegt.

Kann sich das Selbstwertgefühl tatsächlich mit der Zeit verändern?

Ja. Das Selbstwertgefühl ist nicht unveränderlich. Es wandelt sich mit Erfahrungen, Beziehungen und der Art, wie Sie innerlich mit sich sprechen. Für Ansätze wie kognitive Verhaltenstherapie und Übungen zum Selbstmitgefühl gibt es gute Belege dafür, dass sie es mit der Zeit stärken können. Fortschritt kann bedeuten, nach einem Rückschlag gerechter mit sich umzugehen oder trotz Zweifeln bei etwas Bedeutsamem dranzubleiben. Ihr Punktwert bildet nur einen Teil dieses größeren Bildes ab.

Bleiben meine Angaben bei diesem Test wirklich vertraulich?

Ja. Der Test läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre einzelnen Antworten werden dort ausgewertet und niemals an uns übermittelt oder mit Ihrer Person verknüpft. Sie bleiben in diesem Tab, damit Sie zu Ihrem Ergebnis zurückkehren können. Wenn Sie den Tab schließen oder seine Daten löschen, werden auch die Antworten gelöscht. Bitten Sie uns um den Versand der PDF per E-Mail, erhalten wir Ihre zusammengefassten Punktwerte zusammen mit Ihrer E-Mail-Adresse, niemals Ihre einzelnen Antworten. Ein Konto ist dafür nicht erforderlich.

Wie genau misst die Rosenberg-Skala das allgemeine Selbstwertgefühl?

Die RSES gehört zu den am gründlichsten untersuchten Fragebögen zur Selbstauskunft in der Psychologie. Sie wird seit Jahrzehnten in Forschung und klinischen Zusammenhängen eingesetzt. Untersuchungen ihrer Messeigenschaften, darunter Studien zu verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den Vereinigten Staaten, stützen im Allgemeinen ihre Zuverlässigkeit und ihre Gültigkeit als Maß des allgemeinen Selbstwertgefühls. Deshalb bleibt sie eine übliche Wahl, wenn das Selbstwertgefühl zur Orientierung erfasst werden soll. Sie kann jedoch weder die Ursache eines geringen Selbstwertgefühls feststellen noch eine psychische Erkrankung erkennen. Die Forschung zur Originalskala ersetzt keine Prüfung dieser deutschen Übersetzung.

Sind Selbstwert und Selbstwertgefühl eigentlich dasselbe?

Die Begriffe überschneiden sich, sind aber nicht völlig identisch. Selbstwertgefühl wird meist als Ihre allgemeine Bewertung der eigenen Person beschrieben, die oft durch Vergleiche, Leistungen oder Anerkennung geprägt wird. Dies erfasst hier die Rosenberg Self-Esteem Scale. Selbstwert bezeichnet häufig das beständigere Gefühl, dass Sie bedeutsam sind und Fürsorge verdienen, unabhängig von Leistung oder Ergebnissen. Jemand kann beim Selbstwertgefühl hoch abschneiden, während dieses stark an Erfolg gebunden bleibt, und dennoch Schwierigkeiten mit dem eigenen Wert erleben, sobald der Erfolg ausbleibt. Ein niedriger Wert in diesem Test verdient daher eine genauere Betrachtung und sollte nicht einfach abgetan werden.

Ist dies der ursprüngliche Test zum Selbstwertgefühl nach Rosenberg?

Ja, der Rosenberg-Test zum Selbstwertgefühl auf dieser Seite gibt die zehn Aussagen der Skala von 1965 in einer inhaltlich getreuen Übersetzung wieder. Das gemeinfreie Instrument wurde in Society and the Adolescent Self-Image veröffentlicht. Die fünf negativ formulierten Aussagen werden hier automatisch umgekehrt ausgewertet. Morris Rosenberg validierte die Skala zuerst mit einer großen Gruppe von Schülerinnen und Schülern an weiterführenden Schulen. Seitdem wird sie in der Forschung sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen verwendet. Diese Seite ergänzt die Einordnung: was der Punktwert der Rosenberg-Skala aussagt, was er nicht aussagt und welche konkreten nächsten Schritte sich daraus für Ihre Reflexion ergeben können.

Wichtig: Dieser Test zum Selbstwertgefühl dient der Orientierung und Selbstreflexion auf Grundlage der Rosenberg Self-Esteem Scale. Er stellt keine medizinische oder psychologische Diagnose und kann nicht feststellen, ob eine Erkrankung bei Ihnen vorliegt. Wenn ein geringes Gefühl für Ihren eigenen Wert Ihren Alltag oder Ihre Stimmung beeinträchtigt, erwägen Sie ein Gespräch mit einer approbierten Psychotherapeutin oder einem approbierten Psychotherapeuten.