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Test auf Angst: Schätzen Sie Ihre Symptome mit dem validierten Fragebogen GAD-7 ein

Dieser Test auf Angst erfasst kürzlich aufgetretene Symptome mit den Fragen des GAD-7 in der offiziellen deutschen Fassung für Österreich. Sie erhalten sofort einen Wert zum Schweregrad und Hinweise, um Ihr Ergebnis mit einer medizinischen Fachperson zu besprechen.

VertraulichValidiertes InstrumentOptionaler Bericht

Test auf Angst ist ein kostenloser, vertraulicher Selbsttest mit 7 Fragen. Grundlage: Basiert auf dem validierten GAD-7. Er dauert etwa 7 Minuten, wird vollständig in Ihrem Browser ausgewertet und bietet eine verständliche Einordnung Ihrer Punktzahl in 4 Ergebnisbereiche. Auf Wunsch erhalten Sie einen ausführlichen persönlichen Bericht. Der Test dient der ersten Orientierung und stellt keine Diagnose.

Was der GAD-7 tatsächlich bei Ihnen erfasst

Der GAD-7 betrachtet die zentralen Merkmale generalisierter Angst in den vergangenen zwei Wochen. Er wurde als kurzer Fragebogen entwickelt, erfasst aber mehr als bloßes Sorgen. Dieser kostenlose Test auf Angst wertet den GAD-7 direkt in Ihrem Browser aus. Er bietet Ihnen einen Ausgangspunkt für ein persönliches Gespräch über Ihre Beschwerden, stellt jedoch keine Diagnose und ersetzt keine fachliche Untersuchung.

7

Die Häufigkeit Ihrer Symptome

Sieben Fragen erfassen, wie oft Sie in den letzten zwei Wochen nervös, angespannt oder unruhig waren oder Ihre Sorgen nicht stoppen konnten. Für jede Frage reichen die Antworten von „Nie“ bis „Beinahe jeden Tag“.

21

Ein Wert zum Schweregrad

Ihre Antworten ergeben zusammen einen Wert von 0 bis 21. Er wird den Bereichen minimale, leichte, mittelgradige oder schwere Angst zugeordnet, anhand derselben Grenzwerte, die auch Fachpersonen in der Praxis verwenden.

2 Wochen

Ein Blick auf die jüngste Zeit

Der GAD-7 fragt gezielt nach den vergangenen zwei Wochen. Ihr Ergebnis spiegelt deshalb wider, wie Sie sich in letzter Zeit gefühlt haben, und beschreibt nicht Ihr gesamtes Leben.

MerkmalÜblicher kostenloser TestPsychology.com
Validierte Fragen aus dem GAD-7TeilweiseJa, im offiziellen Wortlaut
Wissenschaftlich begründete Bereiche des SchweregradsUnklare BezeichnungenKlinisch belegte Grenzwerte
Einordnung in verständlicher SpracheSeltenJa, für jeden einzelnen Ergebnisbereich
Von einer Fachperson geprüftSeltenJa, durch eine Fachperson geprüft
Optionaler ausführlicher und persönlich zugeschnittener BerichtNeinJa, genau auf Ihre einzelnen Ergebnisse abgestimmt
Vertraulich, es werden keine Daten versendetHäufig mit NachverfolgungLäuft direkt in Ihrem Browser

So wird der Test ausgewertet

Ihre Antworten ergeben insgesamt 0 bis 21 Punkte. Ihr Ergebnis fällt in einen dieser 4 Bereiche:

PunktzahlBereichWas das nahelegt
0–4Minimale AngstIhre Antworten weisen auf minimale Angst in den vergangenen zwei Wochen hin. Auf dieser Skala ist das zunächst ein beruhigendes Ergebnis.
5–9Leichte AngstIhre Antworten weisen auf leichte Angst hin. Viele Menschen erleben solche Phasen, und Sie können auf verschiedene Weise etwas für sich tun.
10–14Mittelgradige AngstIhre Antworten weisen auf mittelgradige Angst hin. In diesem Bereich lohnt sich ein persönliches Gespräch mit einer Fachperson besonders, um passende Unterstützung zu finden.
15–21Schwere AngstIhre Antworten weisen auf schwere Angst hin. Gehen Sie bitte freundlich mit sich selbst um und überlegen Sie, sich bald passende Unterstützung zu suchen.

Wie häufig kommen Beschwerden durch Angst vor?

Der Test auf Angst erfasst, wie häufig Sie in letzter Zeit Symptome erlebt haben. Er bietet Ihnen einen Ausgangspunkt für die Entscheidung, ob Sie Unterstützung suchen möchten. Solche Fragen wirken anders, wenn Sie wissen, wie viele andere Menschen ähnlich antworten. Unsere Seite mit Statistiken zu Angst sammelt aktuelle Zahlen aus den Vereinigten Staaten. Neben jeder Zahl stehen die Quelle und das Jahr der Erhebung. Für werdende oder neue Eltern erfasst der Test auf postpartale Depression neben gedrückter Stimmung auch Sorgen und Panik, die in dieser Lebensphase auftreten können.

Keine dieser Zahlen sagt etwas über Ihr eigenes Ergebnis aus. Sie bieten einen Hintergrund für die Einordnung und erinnern daran, dass diese Erfahrungen unabhängig von Ihrer Punktzahl weit verbreitet sind und Sie damit nicht allein stehen.

Generalisierte Angst im Vergleich zu anderen Mustern von Angst

Der GAD-7 erfasst generalisierte Sorgen: eine diffuse, schwer kontrollierbare Angst, die mehrere Lebensbereiche gleichzeitig betrifft. Deshalb fragt er nach übermäßigen Sorgen über verschiedene Angelegenheiten und nicht nach einer einzigen konkreten Befürchtung. Angst kann sich auch in anderen Mustern zeigen. Welcher Behandlungsansatz passt, hängt unter anderem davon ab, welches Muster vorliegt. Bei einer Panikstörung stehen plötzliche, intensive Panikattacken und die Angst vor einer weiteren Attacke im Mittelpunkt. Soziale Angst betrifft die Befürchtung, in bestimmten sozialen Situationen oder bei einer Leistung bewertet zu werden. Krankheitsangst richtet sich auf die Sorge, eine schwere Erkrankung zu haben oder zu entwickeln. Unser Ratgeber „Was ist Angst?“ erklärt in verständlicher Sprache, wie Körper und Psyche dabei zusammenwirken. Wenn die körperliche Seite besonders auffällt, etwa wenn Ihr Körper dauerhaft auf Hochtouren bleibt oder nur langsam zur Ruhe kommt, erfasst der Test zur Dysregulation des Nervensystems Übererregung, Untererregung und Erholung getrennt. Beziehen sich Ihre Sorgen vor allem auf Krankheiten, betrachtet der Test auf Krankheitsangst dieses Muster gezielt für sich und kann zusätzliche Anhaltspunkte für ein Gespräch liefern.

Wenn Ihre Sorgen breit verteilt waren und viele Lebensbereiche betrafen, erfasst das Ergebnis des GAD-7 wahrscheinlich das passende Muster. Wenn Ihre Angst eher an einen bestimmten Auslöser gebunden ist, könnten die Tests auf Panikstörung, soziale Angst oder Krankheitsangst Ihre Erfahrung genauer beschreiben. Dauerhafte Angst und dauerhafter Stress treten häufig zusammen auf und lassen sich im Alltag schwer trennen. Unser Test zum Stressniveau betrachtet diesen gemeinsamen Bereich aus einer anderen Perspektive. Wenn Sorgen, gedrückte Stimmung und Stress eng miteinander verwoben sind, liefert der DASS-Test für jeden Bereich einen eigenen Wert. Hängen Ihre Beschwerden vor allem mit konkreten Anforderungen zusammen und weniger mit anhaltenden Sorgen, könnte der Test zum Stressniveau besser zu Ihrer Situation passen und Ihnen einen gezielteren Ausgangspunkt für das Verständnis Ihrer aktuellen Belastung geben.

Anzeichen dafür, dass ein Gespräch mit einer Fachperson über Ihre Angst sinnvoll sein könnte

Ein Wert im GAD-7 ist ein einzelner Hinweis und kein vollständiges Bild. Ein Gespräch mit einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Fachperson lohnt sich in der Regel, wenn Sie Sorgen schwer abschalten können, wenn sie an den meisten Tagen und nicht nur bei einer bekannten Belastung auftreten oder wenn Schlaf, Konzentration, Appetit, Arbeit oder der Kontakt zu wichtigen Menschen darunter leiden. Auch körperliche Anzeichen zählen: Herzrasen, angespannte Muskeln oder Magenbeschwerden, die bei Sorgen stärker werden, können Angst begleiten. Neue oder beunruhigende körperliche Beschwerden sollten jedoch medizinisch untersucht werden. Gehen Sie nicht einfach davon aus, dass Angst alles erklärt. Eine Fachperson kann die möglichen Ursachen gemeinsam mit Ihnen einordnen.

Sie müssen weder warten, bis die Belastung unerträglich wird, noch schon eine bestimmte Diagnose im Kopf haben, bevor Sie Unterstützung suchen. Viele Menschen beginnen in der hausärztlichen Praxis, wo körperliche Einflüsse abgeklärt und bei Bedarf weitere Kontakte vermittelt werden. Andere wenden sich direkt an eine psychotherapeutische Fachperson mit Schwerpunkt Angst. Im Verzeichnis von Psychology.com können Sie approbierte Fachpersonen nach Schwerpunkten wie Angst auswählen. Auch der Überblick über die Tests auf Psychology.com kann Ihnen helfen, vor dem ersten Gespräch genauer zu erkennen, welches Muster Ihre eigenen Erfahrungen am besten beschreibt.

Notieren Sie vor einem Termin, wobei Sorgen Sie unterbrechen, was Sie vermeiden und wann die Beschwerden begonnen haben. Bringen Sie Ihr Ergebnis zusammen mit Angaben zu Schlaf, Medikamenten, Koffein und körperlichen Symptomen mit. Diese Einzelheiten helfen der Fachperson, den Fragebogen im Zusammenhang zu verstehen. Ein Sorgentagebuch kann Ihnen helfen, konkrete Beispiele zu sammeln. Dafür müssen Sie keinen bestimmten Wert erreichen.

Der Test zu aktueller und üblicher Angst unterscheidet Ihr momentanes Erleben von länger bestehenden Mustern. Der Test zum Umgang mit Ungewissheit betrachtet Ihre Reaktionen darauf, etwas nicht zu wissen. Wenn sich Ihre Angst vor allem darauf richtet, von anderen beobachtet oder beurteilt zu werden, verwendet der Test auf soziale Angst den SPIN mit 17 Fragen. Wenn ein großer Teil Ihrer Sorgen mit offenen Ergebnissen statt mit einem einzelnen Problem zusammenhängt, erfasst der Test zur Intoleranz gegenüber Ungewissheit das dahinterliegende Muster. Um zu sehen, ob Ihre Sorgen auf den aktuellen Moment reagieren oder schon länger bestehen, wertet der Test zu Zustandsangst und überdauernder Angstneigung beide Bereiche getrennt aus. Wenn Sorgen eher zu Ihrem langjährigen Temperament gehören als zu einer jüngsten Phase, betrachtet der Test auf Neurotizismus das zugrunde liegende Persönlichkeitsmerkmal. Falls Angst Sie in manchen Situationen am Sprechen hindert, in anderen aber nicht, zeigt der Test auf selektiven Mutismus, in welchen Situationen die Sprache ausbleibt. Tritt Ihre Angst hauptsächlich vor Prüfungen oder Bewertungen auf, trennt der Test auf Prüfungsangst besorgte Gedanken von körperlichem Stress.

Wie unterscheidet sich ein Selbsttest auf Angst von einer persönlichen klinischen Untersuchung?

Ein Selbsttest auf Angst wie dieser ist ein Fragebogen, dessen Ergebnis Sie selbst erhalten. Die sieben Fragen des GAD-7 betreffen die Häufigkeit von Nervosität, schwer kontrollierbaren Sorgen, Unruhe und Anspannung in den vergangenen zwei Wochen. Jede Antwort reicht von „Nie“ bis „Beinahe jeden Tag“. Daraus ergibt sich ein Gesamtwert von 0 bis 21. Eine klinische Untersuchung geht darüber hinaus. Der GAD-7 wurde zur ersten Erkennung und zur Einschätzung des Schweregrads entwickelt, nicht als diagnostischer Test. Ein hoher Wert allein bestätigt deshalb keine Angststörung. Das kann nur eine entsprechend qualifizierte Fachperson beurteilen, am besten in einem Gespräch über Ihre Vorgeschichte und Ihre Lebensumstände. Verstehen Sie diesen Fragebogen für Erwachsene als Anlass, Unterstützung zu suchen und Ihre Erfahrungen genauer zu besprechen. Er ist kein festes Etikett für Ihre Person.

Methodik und Quellen

Dieser Test gibt die sieben Fragen der Generalized Anxiety Disorder 7-item scale (GAD-7) wieder, die Spitzer und Kollegen (2006) entwickelt und validiert haben. Jede Frage wird für Beschwerden in den vergangenen zwei Wochen von 0 (Nie) bis 3 (Beinahe jeden Tag) bewertet. Daraus ergibt sich ein Gesamtwert von 0 bis 21. Wir verwenden die ursprünglichen validierten Grenzwerte für den Schweregrad: 0 bis 4 minimal, 5 bis 9 leicht, 10 bis 14 mittelgradig und 15 bis 21 schwer. Ein Wert von 10 oder mehr gilt häufig als Schwelle, ab der eine weitere klinische Untersuchung empfohlen wird. Die deutsche Seite verwendet die offizielle deutsche Fassung für Österreich mit unverändertem Wortlaut der Fragen und der Antwortmöglichkeiten.

Dieser Test dient der Information und der persönlichen Selbstreflexion. Er stellt keine Diagnose. Der GAD-7 wurde zur ersten Erkennung und zur Einschätzung des Schweregrads entwickelt, nicht als diagnostisches Verfahren. Ein hoher Wert allein bestätigt deshalb keine Angststörung. Das kann nur eine entsprechend qualifizierte medizinische oder psychotherapeutische Fachperson beurteilen, am besten im Gespräch über Ihre Vorgeschichte und Ihre Lebensumstände. Wenn Ihr Ergebnis Sie beunruhigt, verstehen Sie es als Anlass, Unterstützung zu suchen, und nicht als festes Etikett für Ihre Person.

Die Belege zur Validierung beziehen sich auf den ursprünglichen GAD-7. Hier werden die offiziellen deutschen Fragen unverändert wiedergegeben. Die gesamte Umsetzung dieser Website wurde jedoch nicht gesondert validiert. Veröffentlichte Angaben zur Genauigkeit dienen deshalb als wissenschaftlicher Hintergrund und sind keine gemessene Genauigkeitsrate dieser Website. Ergebnisse sollten zusammen mit Ihrer Alltagsbewältigung und einer klinischen Untersuchung betrachtet werden.

Quellen

  1. Spitzer RL, Kroenke K, Williams JBW, Löwe B. A brief measure for assessing generalized anxiety disorder: the GAD-7. Arch Intern Med. 2006;166(10):1092-1097.
  2. Kroenke K, Spitzer RL, Williams JBW, Monahan PO, Löwe B. Anxiety disorders in primary care: prevalence, impairment, comorbidity, and detection. Ann Intern Med. 2007;146(5):317-325.
  3. National Institute of Mental Health. Generalized Anxiety Disorder: What You Need to Know. nimh.nih.gov/health/publications/generalized-anxiety-disorder-gad

Diese Quelle zitieren

Psychology.com. (2026, 18. Okt.). Test auf Angst. Psychology.com. https://psychology.com/de/tests/angst

Test auf Angst: Häufige Fragen

Was genau ist ein Test auf Angst mit dem GAD-7?

Der GAD-7 ist ein kurzer, validierter Fragebogen. Er erfasst, wie oft Sie in den vergangenen zwei Wochen häufige Symptome von Angst erlebt haben. Er gehört zu den am häufigsten eingesetzten Verfahren zur ersten Erkennung von Angst in der hausärztlichen Versorgung und in der Forschung. Das Ergebnis beschreibt einen Schweregrad, stellt aber keine Diagnose.

Welcher Wert gilt bei einem Test auf Angst als hoch?

Beim GAD-7 weisen Werte von 0 bis 4 auf minimale, 5 bis 9 auf leichte, 10 bis 14 auf mittelgradige und 15 bis 21 auf schwere Angst hin. Ab einem Wert von 10 empfehlen Fachpersonen üblicherweise eine ausführlichere Untersuchung. Ein hoher Wert bedeutet, dass sich ein persönliches Gespräch mit einer medizinischen oder psychotherapeutischen Fachperson lohnt.

Stellt dieser Test eine medizinische Diagnose?

Nein. Er dient ausschließlich der Information und der Selbstreflexion. Nur eine entsprechend qualifizierte Fachperson kann eine Angststörung diagnostizieren, üblicherweise im Gespräch über Ihre Symptome, Ihre Vorgeschichte und Ihre Lebensumstände. Wenn Ihr Ergebnis Sie beunruhigt, können Sie sich an eine Therapeutin oder einen Therapeuten oder an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden.

Ist dieser Test tatsächlich vertraulich?

Ja. Er läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre einzelnen Antworten werden dort ausgewertet, niemals an uns gesendet und nicht mit Ihrer Person verknüpft. Sie bleiben in diesem Tab, damit Sie zu Ihrem Ergebnis zurückkehren können. Wenn Sie den Tab schließen oder leeren, werden die Antworten gelöscht. Falls Sie das PDF per E-Mail anfordern, erhalten wir Ihre zusammengefassten Ergebnisse und Ihre E-Mail-Adresse, jedoch niemals Ihre einzelnen Antworten auf die Fragen. Für die Nutzung brauchen Sie kein Benutzerkonto.

Kann Angst mit der Zeit besser werden?

Symptome von Angst können sich mit einer passenden Behandlung bessern. Kognitive Verhaltenstherapie und Medikamente sind etablierte Möglichkeiten bei generalisierter Angst. Eine Fachperson kann Sie dabei unterstützen, Nutzen und Risiken abzuwägen. Welche Behandlung passt, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Gesundheit und Ihren Wünschen ab. Die Besserung verläuft unterschiedlich. Besprechen Sie deshalb anhaltende Schwierigkeiten oder Nebenwirkungen, statt einen Wert aus diesem Fragebogen als Vorhersage für Ihren Verlauf zu verstehen.

Wie genau ist der GAD-7 als Fragebogen?

In der ursprünglichen Validierungsstudie erkannte ein GAD-7-Wert von 10 oder mehr eine generalisierte Angststörung mit einer Sensitivität von etwa 89 Prozent und einer Spezifität von etwa 82 Prozent. Das bedeutet: Die meisten tatsächlich betroffenen Personen wurden erkannt, während die Zahl falsch positiver Ergebnisse vergleichsweise niedrig blieb. Damit gehört der GAD-7 zu den leistungsfähigeren kurzen Fragebögen zur Erkennung von Angst. Dennoch bleibt er ein Verfahren zur ersten Orientierung. Erst ein vollständiges klinisches Gespräch kann eine Diagnose bestätigen und die Beschwerden im persönlichen Zusammenhang einordnen.

Ist dieser Test für eine generalisierte Angststörung gedacht?

Er ist ein Test auf generalisierte Angststörung im Sinne einer ersten Orientierung. Spitzer und Kollegen entwickelten den GAD-7 im Jahr 2006, um generalisierte Angst zu erkennen und ihren Schweregrad über die vergangenen zwei Wochen einzuschätzen. Er ist kein diagnostischer Test auf eine Angststörung. Ein Wert von 10 oder mehr wird häufig als Schwelle genannt, ab der eine weitere klinische Untersuchung empfohlen wird. Ob tatsächlich eine Angststörung vorliegt, kann nur eine entsprechend qualifizierte medizinische oder psychotherapeutische Fachperson im persönlichen Gespräch beurteilen.

Ist dieser Test auf Angst für Erwachsene vorgesehen?

Ja. Dieser Test auf Angst für Erwachsene verwendet den GAD-7, einen der häufigsten Fragebögen zur ersten Erkennung von Angst in der hausärztlichen Versorgung. Die Tests auf Psychology.com richten sich an Erwachsene. Wenn Sie unter 18 Jahre alt sind und Angst Ihren Alltag beeinträchtigt, können ein Elternteil, die Schulberatung oder eine ärztliche Fachperson Ihnen helfen, ein altersgerechtes Angebot zu finden. Für Erwachsene beschreibt das Ergebnis den Schweregrad in den vergangenen zwei Wochen und stellt keine Diagnose. Ab einem Wert von 10 wird üblicherweise eine ausführlichere Untersuchung empfohlen, um Ihre Beschwerden besser einordnen zu können.

Wichtig: Dieser Test auf Angst ist ein Fragebogen zur Information und ersten Orientierung, keine medizinische oder psychologische Diagnose. Er kann nicht feststellen, ob Sie eine Angststörung oder eine andere Erkrankung haben. Wenn die angesprochenen Themen Sie belasten, wenden Sie sich bitte an eine approbierte Psychotherapeutin oder einen approbierten Psychotherapeuten.