Test auf Dyspraxie: Erkennen Sie, wie sich Koordination, Gleichgewicht und Organisation bei Ihnen zeigen
Dieser Test auf Dyspraxie ist ein eigener Orientierungstest für Erwachsene zu Schwierigkeiten mit Koordination, Gleichgewicht, Feinmotorik und Planung. Sie erhalten sofort ein Ergebnis zur ersten Einordnung, das Sie bei einer fachlichen Abklärung besprechen können. Eine DCD kann er nicht diagnostizieren.
Test auf Dyspraxie ist ein kostenloser, vertraulicher Selbsttest mit 15 Fragen. Grundlage: Orientierungstest · kein diagnostisches Verfahren. Er dauert etwa 7 Minuten, wird vollständig in Ihrem Browser ausgewertet und bietet eine verständliche Einordnung Ihrer Punktzahl in 3 Ergebnisbereiche. Auf Wunsch erhalten Sie einen ausführlichen persönlichen Bericht. Der Test dient der ersten Orientierung und stellt keine Diagnose.
Ein klarer Blick darauf, wo Bewegung und Organisation schwierig werden, ohne Sie zu bewerten
Dyspraxie bezeichnet besondere Schwierigkeiten, Bewegungen zu koordinieren und Handlungen zu planen. Sie ist kein Zeichen geringer Intelligenz oder mangelnder Sorgfalt. Dieser Orientierungstest betrachtet Bereiche des Alltags, in denen sich diese Schwierigkeiten bei Erwachsenen häufig zeigen. So können Sie einschätzen, ob eine fachliche Abklärung für Sie sinnvoll sein könnte. Manche Menschen suchen dafür einen kurzen Selbsttest auf Dyspraxie. Er dauert in jedem Fall etwa vier Minuten und liefert keine Diagnose.
Fünfzehn Anzeichen im Alltag
Verständliche Fragen zu Situationen, in denen Schwierigkeiten mit Koordination und Planung im Erwachsenenleben tatsächlich auftreten. Es geht etwa darum, gegen Gegenstände zu stoßen oder eigene Sachen aus dem Blick zu verlieren, statt um abstrakte motorische Aufgaben.
Fünf zentrale Bereiche
Grobmotorik und Gleichgewicht, feinmotorische Kontrolle, Organisation und Planung, räumliche Wahrnehmung und Orientierung sowie der Umgang mit alltäglichen Aufgaben. Gemeinsam beschreiben sie das häufige Erscheinungsbild von Dyspraxie bei erwachsenen Menschen.
Eine ehrliche Orientierungshilfe
Dies ist ein Orientierungstest und keine Diagnose. Eine fachliche Abklärung von Dyspraxie erfolgt durch eine Ergotherapeutin oder einen Ergotherapeuten oder durch eine spezialisierte klinische Fachperson. Ihr Ergebnis zeigt Ihnen offen, ob dieser nächste Schritt sinnvoll erscheinen könnte.
| Merkmal | Üblicher kostenloser Test | Psychology.com |
|---|---|---|
| Erfasst neben Koordination auch Ihre Organisation | Selten | Ja |
| Situationen im Alltag, etwa Autofahren und Kochen | Manchmal | Ja, ausdrücklich berücksichtigt |
| Benennt offen seine Grenzen als Orientierungstest | Nein | Klar angegeben |
| Benennt passende Fachpersonen für die Abklärung, aus Ergotherapie oder Medizin | Nein | Ja |
| Wertschätzende Sprache ohne unnötige Pathologisierung | Nein | Durchgehend |
| Optionaler ausführlicher und persönlicher Bericht | Nein | Ja, passend zu Ihren genauen Werten verfasst |
| Vertraulich, keine Übermittlung Ihrer Antworten | Häufig mit Nachverfolgung | Läuft direkt in Ihrem Browser |
So wird der Test ausgewertet
Ihre Antworten ergeben insgesamt 0 bis 15 Punkte. Ihr Ergebnis fällt in einen dieser 3 Bereiche:
| Punktzahl | Bereich | Was das nahelegt |
|---|---|---|
| 0–3 | Wenige Anzeichen für Dyspraxie | Sie haben wenige der alltäglichen Anzeichen angegeben, die dieser Orientierungstest erfasst. Nach diesem Maß erscheint Dyspraxie weniger wahrscheinlich. Gewissheit kann jedoch nur eine fachliche Abklärung liefern. |
| 4–8 | Einige Anzeichen für Dyspraxie | Sie haben eine mittlere Anzahl von Anzeichen angegeben. Es lohnt sich, diese besser zu verstehen. Eine fachliche Abklärung kann sinnvoll sein, besonders wenn die Schwierigkeiten Ihren Alltag, Ihr Studium oder Ihre Arbeit beeinträchtigen. |
| 9–15 | Viele Anzeichen für Dyspraxie | Sie haben viele der alltäglichen Anzeichen für Dyspraxie angegeben. Das spricht deutlich dafür, eine fachliche Abklärung zu erwägen. Sie kann den Zugang zu Unterstützung und passenden Anpassungen eröffnen. |
So wird dieser Orientierungstest ausgewertet
Der Test auf Dyspraxie fasst Schwierigkeiten im Alltag zusammen, die sich bei einer Abklärung einer entwicklungsbedingten Koordinationsstörung im Erwachsenenalter besprechen lassen. Er bildet Ihre Angaben ab, prüft jedoch weder Ihre Bewegungsfähigkeiten unmittelbar noch die Ursache einer Schwierigkeit. Jede der fünfzehn Fragen wird mit Ja oder Nein gewertet. Unsichere Antworten und die Antwort „Möchte ich nicht angeben“ zählen dabei als Nein. Daraus ergibt sich ein Gesamtwert von 0 bis 15 in fünf Bereichen: Koordination und Gleichgewicht mit bis zu 4 Punkten, Feinmotorik mit bis zu 3, Organisation und Planung mit bis zu 3, räumliche Wahrnehmung mit bis zu 3 sowie Selbstmanagement mit bis zu 2 Punkten. Die oben genannten Bereiche „Wenige Anzeichen für Dyspraxie“, „Einige Anzeichen für Dyspraxie“ und „Viele Anzeichen für Dyspraxie“ dienen der Orientierung in diesem Fragebogen. Sie sind keine validierten klinischen Grenzwerte. Ein einzelner Wert aus einem Fragebogen zur Selbstauskunft kann für sich allein keine entwicklungsbedingte Koordinationsstörung diagnostizieren.
Die Aufschlüsselung nach Bereichen ist oft aussagekräftiger als die Gesamtsumme. Wenn sich Schwierigkeiten beispielsweise fast vollständig auf Feinmotorik und Organisation konzentrieren, kann das ein anderes Bild ergeben als gleichmäßig über alle fünf Bereiche verteilte Anzeichen. Beide Muster sollten Sie einer ergotherapeutischen Fachperson schildern, wenn Sie eine fachliche Abklärung anstreben. So bleibt neben der Gesamtzahl auch das konkrete Muster Ihrer Schwierigkeiten sichtbar.
Eine unsichere oder ausgelassene Antwort beweist nicht, dass eine Schwierigkeit fehlt, auch wenn sie hier keine Punkte erhält. Wenn Sie bei mehreren Antworten unsicher sind, sprechen Sie diese Unsicherheiten bei einer Abklärung an. Ebenso können Routinen, Hilfsmittel oder das Vermeiden schwieriger Tätigkeiten beeinflussen, was Ihnen auffällt. Beschreiben Sie deshalb sowohl die Schwierigkeit selbst als auch die Unterstützung, die Sie dafür bereits nutzen.
Dyspraxie bei der Arbeit: Anpassungen, die helfen
Anpassungen am Arbeitsplatz richten sich bei Dyspraxie meist auf dieselben fünf Bereiche wie dieser Orientierungstest. Es geht nicht darum, Ungeschicklichkeit vollständig zu beseitigen. Hilfreich sind etwa mehr Zeit für Aufgaben mit körperlichen oder feinmotorischen Anteilen, schriftliche statt ausschließlich mündlicher Anweisungen, die Möglichkeit, unterstützende Technik wie Spracheingabe oder eine Tastatur anstelle der Handschrift zu verwenden, und ein übersichtlicher, vorhersehbarer Arbeitsplatz. Eine solche Umgebung verringert die Anforderungen an Organisation und Gedächtnis im Arbeitsalltag.
Ein einfaches äußeres Ordnungssystem, etwa das Werkzeug zum Zeitmanagement zusammen mit einer festen täglichen Checkliste, entlastet Arbeitsgedächtnis und Planung. Gerade dort kostet Dyspraxie häufig besonders viel Zeit. Eine ergotherapeutische Fachperson kann solche Anpassungen in einem Bericht zur Beurteilung des Arbeitsplatzes festhalten. Im Verzeichnis von Psychology.com finden Sie Fachpersonen mit Erfahrung mit Besonderheiten beim Lernen, die Sie bei diesem Prozess begleiten und unterstützen können.
Was geschieht bei einer Abklärung von Dyspraxie im Erwachsenenalter?
Eine spezialisierte Fachperson kann nach Ihrer Koordination in der Kindheit, Ihren heutigen Alltagsaufgaben und den Auswirkungen auf Arbeit oder Studium fragen und anschließend Bewegung und Gleichgewicht beobachten. Bringen Sie konkrete Beispiele mit, etwa Ermüdung beim Schreiben, Schwierigkeiten beim Schließen von Kleidung oder einen erhöhten Zeitbedarf beim Kochen. Ältere Schulzeugnisse oder Beobachtungen einer vertrauten Person können helfen, die bisherige Entwicklung zu beschreiben, sofern solche Informationen verfügbar sind.
Sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt, wenn sich Ihre Bewegungen verändert oder verschlechtert haben. Bei neu aufgetretenen Schwierigkeiten sollte ein Online-Ergebnis nicht als Beleg für eine entwicklungsbedingte Ursache gelten. Der NHS empfiehlt, Veränderungen der Bewegung medizinisch abklären zu lassen und dabei auch andere mögliche Ursachen zu berücksichtigen.
Für verwandte Fragen bietet die Testübersicht von Psychology.com einen Test auf ADHS bei Erwachsenen und einen Test auf Autismus bei Erwachsenen. Diese betrachten andere Erfahrungen und können Dyspraxie weder bestätigen noch ausschließen. Nutzen Sie das Werkzeug zum Zeitmanagement, um eine für Sie schwierige Aufgabe zu strukturieren. Besprechen Sie anschließend bei der Abklärung, was hilft und was weiterhin schwerfällt. Da Besonderheiten der Koordination häufig gemeinsam mit Schwierigkeiten beim Aufpassen oder Lesen auftreten, stellt der <a href="Test zu Lernschwächen">Test zu Lernschwierigkeiten</a> alle fünf Muster gemeinsam dar. Für einen kurzen, informellen Blick auf das räumliche Vorstellungsvermögen allein dauert der Test zur mentalen Rotation etwa drei bis fünf Minuten. Wenn feinmotorische Anstrengung vor allem beim Schreiben mit der Hand auffällt, betrachtet der <a href="Test auf Dysgrafie">Test auf Dysgrafie</a> genau dieses Muster bei Erwachsenen. Für die Wahrnehmung von Abständen und das Zusammenspiel von Hand und Auge eignet sich eher der Test zur visuellen Verarbeitung. Da Koordination auch davon abhängt, die Lage des eigenen Körpers im Raum wahrzunehmen, betrachtet der Test zur Propriozeption diesen Sinn für die Körperposition gemeinsam mit der Interozeption, also der Wahrnehmung innerer körperlicher Signale. Die unterschiedlichen Angebote können Ihnen helfen, Ihre konkreten Beobachtungen für ein Gespräch genauer zu benennen.
Gibt es online einen kostenlosen Test auf Dyspraxie für Erwachsene?
Ja. Dieser Test auf Dyspraxie für Erwachsene läuft online, ist kostenlos und benötigt kein Benutzerkonto. Er umfasst fünfzehn Fragen mit Ja oder Nein zu Situationen im Alltag, in denen Bewegung, Koordination und Organisation eine Rolle spielen. Nach etwa vier Minuten sehen Sie sofort einen Gesamtwert von 0 bis 15 und die Verteilung auf fünf Bereiche. Ein kostenloser Online-Test auf Dyspraxie ist für viele Menschen der erste Schritt, bevor sie über eine fachliche Abklärung entscheiden. Genau dafür ist dieser Test für Erwachsene gedacht. Er bildet Ihre Angaben ab, statt Ihre Bewegung unmittelbar zu prüfen. Deshalb kann er keine entwicklungsbedingte Koordinationsstörung diagnostizieren. Eine fachliche Abklärung erfolgt durch eine ergotherapeutische oder spezialisierte klinische Fachperson. Die Tests von Psychology.com sind für Erwachsene geschrieben und richten sich nicht an Kinder.
Methodik und Quellen
Dies ist ein Orientierungstest und kein diagnostisches Verfahren. Die fünfzehn Fragen greifen Anzeichen von Dyspraxie bei Erwachsenen auf, die in der Forschungsliteratur beschrieben werden. Dyspraxie wird auch als entwicklungsbedingte Koordinationsstörung oder Developmental Coordination Disorder, kurz DCD, bezeichnet. Wir orientieren uns an der Arbeit von Kirby und seinem Forschungsteam zu DCD bei Erwachsenen sowie an den Kriterien des DSM-5. Erfasst werden grobmotorische Koordination und Gleichgewicht, feinmotorische Kontrolle, Organisation und Planung sowie räumliche Wahrnehmung. Die Fragen sind in verständlicher Sprache über den Alltag verfasst und enthalten keine motorischen Prüfaufgaben. Der Gesamtwert ist kein klinischer Grenzwert zur Feststellung einer Diagnose.
Dyspraxie wird als spezifische, lebenslange Schwierigkeit beim Planen und Koordinieren von Bewegungen verstanden. Sie lässt sich nicht durch das allgemeine Leistungsvermögen oder eine andere medizinische Erkrankung erklären. So beschreiben es die DSM-5-Kriterien für die entwicklungsbedingte Koordinationsstörung. Eine fachliche Diagnose erfolgt durch eine ergotherapeutische oder spezialisierte klinische Fachperson anhand standardisierter motorischer Untersuchungen und der Entwicklungsgeschichte. Dieser Orientierungstest kann lediglich anzeigen, ob eine solche Abklärung sinnvoll erscheint. Wir verwenden durchgehend wertschätzende Sprache. Eine spezifische Besonderheit beim Lernen beschreibt, wie ein Gehirn eine bestimmte Art von Aufgabe koordiniert. Sie bedeutet weder einen Mangel an Intelligenz noch zu wenig Anstrengung oder Einsatz bei der Bewältigung des eigenen Alltags.
Die von Kirby und seinem Forschungsteam untersuchte Adult Developmental Co-ordination Disorders/Dyspraxia Checklist ist ein eigenständiges Instrument. Diese Seite verwendet eigene Fragen zur Orientierung. Sie gibt die ADC nicht wieder und übernimmt auch keine Belege für deren Validierung. Die Werte der einzelnen Bereiche ordnen berichtete Erfahrungen. Sie wurden nicht als diagnostische Unterskalen bestätigt oder validiert.
Quellen
- Kirby A, Edwards L, Sugden D, Rosenblum S. The development and standardization of the Adult Developmental Co-ordination Disorders/Dyspraxia Checklist (ADC). Res Dev Disabil. 2010;31(1):131-139.
- American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders. 5th ed. Washington, DC: APA; 2013. Developmental Coordination Disorder.
- Kirby A, Williams N, Thomas M, Hill EL. Self-reported mood, general health, wellbeing and employment status in adults with suspected DCD. Res Dev Disabil. 2013;34(4):1357-1364.
- NHS. Dyspraxia in adults (developmental co-ordination disorder). Reviewed March 30, 2026. nhs.uk/conditions/developmental-coordination-disorder-dyspraxia-in-adults/
Diese Quelle zitieren
Psychology.com. (2026, 18. Okt.). Test auf Dyspraxie. Psychology.com. https://psychology.com/de/tests/dyspraxie
Test auf Dyspraxie: Häufige Fragen
Was ist Dyspraxie?
Dyspraxie, klinisch als entwicklungsbedingte Koordinationsstörung oder Developmental Coordination Disorder, kurz DCD, bezeichnet, ist eine spezifische Besonderheit beim Lernen. Sie erschwert das Planen und Koordinieren von Bewegungen, auch wenn ein Mensch intelligent ist und sich sehr bemüht. Sie betrifft Feinmotorik, Grobmotorik und häufig auch die Organisation im Alltag. Schätzungen zufolge sind etwa fünf Prozent der Menschen davon betroffen.
Ist dies ein diagnostisches Verfahren?
Nein. Dies ist ein Orientierungstest, der Anzeichen im Alltag sichtbar macht. Eine fachliche Diagnose von Dyspraxie erfolgt durch eine ergotherapeutische oder spezialisierte klinische Fachperson mit standardisierten motorischen Untersuchungen. Dieses Werkzeug kann Ihnen nur zeigen, ob ein solcher Schritt sinnvoll erscheint. Auch ein niedriger Gesamtwert schließt Schwierigkeiten nicht aus, die Ihren Alltag beeinträchtigen. Das gilt besonders dann, wenn Sie bei einigen Antworten unsicher waren oder keine eindeutige Einschätzung abgeben konnten.
Ist Dyspraxie einfach nur Ungeschicklichkeit?
Nein. Ungeschicklichkeit kann dazugehören. Dyspraxie ist jedoch eine spezifische, anhaltende Schwierigkeit beim Planen und Koordinieren von Bewegungen, die seit der Kindheit besteht und alltägliche Aufgaben beeinträchtigt. Gemeint ist also nicht ein gelegentliches Stolpern. Häufig kommen außerdem Schwierigkeiten mit der Organisation des Alltags und mit dem Einteilen der eigenen Zeit hinzu.
Können sich auch Erwachsene auf Dyspraxie untersuchen lassen?
Ja. Erwachsene werden regelmäßig untersucht und unterstützt. Eine Diagnose kann den Bedarf an Anpassungen bei der Arbeit oder im Studium dokumentieren. Dazu kommen praktische Strategien und ergotherapeutische Unterstützung, die alltägliche Aufgaben deutlich leichter machen können. Fragen Sie, ob die Fachperson Erwachsene untersucht und wie sie die Entwicklung in der Kindheit, heutige Bewegungsfähigkeiten und mögliche andere Erklärungen für Ihre Schwierigkeiten bei der Abklärung berücksichtigt.
Ist dieser Test wirklich vertraulich?
Ja. Er läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre einzelnen Antworten werden dort ausgewertet, niemals an uns gesendet und nicht mit Ihrer Person verknüpft. Sie bleiben in diesem Tab erhalten, damit Sie zu Ihrem Ergebnis zurückkehren können. Wenn Sie den Tab schließen oder seine Daten löschen, werden auch die Antworten gelöscht. Wenn Sie die PDF per E-Mail anfordern, erhalten wir Ihre zusammengefassten Werte und Ihre E-Mail-Adresse, aber niemals Ihre einzelnen Antworten. Dafür benötigen Sie kein Benutzerkonto.
Hängt Dyspraxie mit ADHS oder mit Autismus zusammen?
Ja, diese drei Besonderheiten treten häufig gemeinsam auf. Manche Erwachsene haben Anzeichen von mehr als einer davon. Dyspraxie betrifft Bewegungsplanung und Koordination, ADHS betrifft Aufmerksamkeit und Impulskontrolle, und Autismus betrifft soziale Kommunikation und die Verarbeitung von Sinnesreizen. Es sind eigenständige Diagnosen, die jeweils gesondert abgeklärt werden. Wenn Aufmerksamkeit bei Ihnen besonders auffällt, können Sie dies mit unserem Test auf ADHS für Erwachsene genauer betrachten. Unser Test auf Autismus für Erwachsene untersucht entsprechend soziale und sensorische Muster. Der Test auf AuDHS, also Autismus und ADHS gemeinsam, betrachtet beide Bereiche zusammen und hilft, das berichtete Muster einzuordnen.
Ist dies die Adult Developmental Coordination Disorders/Dyspraxia Checklist, kurz ADC?
Nein. Die von Kirby und seinem Forschungsteam untersuchte Adult Developmental Coordination Disorders/Dyspraxia Checklist, kurz ADC, ist ein eigenes veröffentlichtes Instrument. Wenn Sie eine Checkliste zu Dyspraxie suchen, die Erwachsene selbst ausfüllen können, finden Sie auf dieser Seite fünfzehn eigene Fragen zur Orientierung. Sie sind an die Forschung zu DCD bei Erwachsenen angelehnt. Die Seite gibt weder die ADC wieder noch übernimmt sie deren Belege für eine Validierung. Die Bereichswerte ordnen lediglich Ihre Angaben. Sie wurden nicht als diagnostische Unterskalen bestätigt und erlauben daher keine eigenständige Diagnose.
Kann ich diesen Test zur eigenen Einschätzung von Dyspraxie nutzen?
Ja. Zur eigenen Einschätzung von Dyspraxie stellt er fünfzehn Fragen mit Ja oder Nein zu Anzeichen im Alltag. Diese verteilen sich auf fünf Bereiche: Koordination und Gleichgewicht, Feinmotorik, Organisation und Planung, räumliche Wahrnehmung sowie Selbstmanagement. Für jeden Bereich wird ein Wert angezeigt. Der Test bildet Ihre Angaben ab, statt Ihre Bewegungen unmittelbar zu prüfen. Verstehen Sie ihn deshalb als Orientierungshilfe. Ein mittlerer oder hoher Wert ist ein nachvollziehbarer Anlass, eine fachliche Abklärung bei einer ergotherapeutischen Fachperson zu erwägen. Er ist für sich allein keine Diagnose.