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Test auf ADHS für Erwachsene: Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität mit der validierten ASRS-Skala einschätzen

Dieser Test auf ADHS bei Erwachsenen erfasst Aufmerksamkeit, Organisation und Unruhe mit dem vollständigen Fragebogen ASRS v1.1. Sie erhalten sofort eine Zusammenfassung Ihrer Symptome für ein Gespräch mit einer Fachperson und können auf Wunsch einen ausführlichen Bericht erhalten.

Vertraulich18 FragenOptionaler Bericht

Test auf ADHS für Erwachsene ist ein kostenloser, vertraulicher Selbsttest mit 18 Fragen. Grundlage: Basiert auf dem vollständigen WHO ASRS v1.1. Er dauert etwa 8 Minuten, wird vollständig in Ihrem Browser ausgewertet und bietet eine verständliche Einordnung Ihrer Punktzahl in 4 Ergebnisbereiche. Auf Wunsch erhalten Sie einen ausführlichen persönlichen Bericht. Der Test dient der ersten Orientierung und stellt keine Diagnose.

Was der vollständige ASRS v1.1 tatsächlich bei Ihnen erfasst

Dieser Test auf ADHS bei Erwachsenen erfasst, wie oft Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität Ihren Alltag beeinflussen. Er enthält alle 18 Fragen des ASRS v1.1. So sehen Sie sowohl den validierten Teil zur ersten Erkennung als auch das umfassendere Bild der Symptome in beiden Bereichen. Falls Sie einen kostenlosen Test auf ADHS gesucht haben, finden Sie ihn hier: Sie brauchen weder ein Benutzerkonto noch eine E-Mail-Adresse, und die Auswertung erfolgt direkt in Ihrem Browser.

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Die vollständige Skala in zwei getrennten Teilen

Alle 18 Fragen des ASRS v1.1 sind enthalten: Teil A mit den sechs Fragen, die ADHS bei Erwachsenen am besten vorhersagen, sowie Teil B mit zwölf zusätzlichen Fragen zu den übrigen Symptomen. Wenn Sie alle 18 Fragen beantworten, statt nur die auf vielen Seiten verwendeten sechs Fragen, kann dieser Test den Teil A zur ersten Erkennung und das umfassendere Bild aus Teil B nebeneinander darstellen und verständlich einordnen.

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Die validierte Regel zur ersten Erkennung

Teil A ist der validierte Abschnitt zur ersten Erkennung. Bei der offiziellen Auswertung gilt das Ergebnis als auffällig, wenn mindestens vier der sechs Antworten im klinisch relevanten, schattierten Bereich liegen. Dann ist eine weitere Untersuchung sinnvoll. Die Regel gilt für jede Frage einzeln: Bei den ersten drei zählt „Manchmal“ oder häufiger, bei den letzten drei „Oft“ oder häufiger als relevante Antwort.

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Die beiden Bereiche der Symptome

Die Fragen betreffen Unaufmerksamkeit, etwa den Verlust des Fokus, das Verlegen von Dingen und Flüchtigkeitsfehler, sowie Hyperaktivität und Impulsivität, etwa Unruhe, Unterbrechen und Schwierigkeiten beim Warten. Manche Erwachsene erkennen sich vor allem in einem Bereich wieder, andere in beiden. Teil B ermöglicht es, dieses umfassendere Muster in Ihrem persönlichen Ergebnis sichtbar zu machen.

MerkmalÜblicher kostenloser TestPsychology.com
Vollständiger ASRS v1.1 mit allen 18 FragenMeist nur 6 FragenJa, alle 18 einzelnen Fragen
Mit der WHO entwickelter FragebogenSelten ausdrücklich genanntJa, verständlich erklärt
Teil A zur Erkennung und Aufschlüsselung von Teil BNeinJa, beide werden ausgewiesen
Von einer Fachperson geprüftSeltenJa, durch eine Fachperson geprüft
Optionaler ausführlicher und persönlich zugeschnittener BerichtNeinJa, genau auf Ihre einzelnen Ergebnisse abgestimmt
Vertraulich, es werden keine Daten versendetHäufig mit NachverfolgungLäuft direkt in Ihrem Browser

So wird der Test ausgewertet

Ihre Antworten ergeben insgesamt 0 bis 72 Punkte. Ihr Ergebnis fällt in einen dieser 4 Bereiche:

PunktzahlBereichWas das nahelegt
0–16Eher unwahrscheinlicher BereichIhre Antworten auf alle 18 Fragen weisen auf vergleichsweise wenige Symptome in den vergangenen sechs Monaten hin, die zu ADHS passen. Auf dieser Skala ist das zunächst beruhigend.
17–30Einige SymptomeIhre Antworten weisen auf einige Symptome hin, die zu ADHS passen. Viele Menschen erleben solche Schwierigkeiten. Es lohnt sich, sie genauer zu verstehen, statt sich allein deshalb Sorgen zu machen.
31–45Deutliche SymptomeIhre Antworten weisen auf ein deutliches Ausmaß von Symptomen hin, die zu ADHS passen. Ein persönliches Gespräch mit einer Fachperson ist deshalb eine sinnvolle Überlegung.
46–72Starke Belastung durch SymptomeIhre Antworten weisen auf eine starke Belastung durch Symptome hin, die zu ADHS passen. Gehen Sie bitte freundlich mit sich selbst um und erwägen Sie eine professionelle Untersuchung.

Wie häufig kommt ADHS bei Erwachsenen vor?

Der Test auf ADHS bei Erwachsenen erfasst Symptome, die eine weitere Untersuchung sinnvoll machen können. Er kann weder ADHS feststellen noch jede Schwierigkeit mit der Aufmerksamkeit erklären. Solche Fragen wirken anders, wenn Sie wissen, wie viele andere Menschen ähnlich antworten. Unsere Seite mit Statistiken zu ADHS sammelt aktuelle Zahlen aus den Vereinigten Staaten. Neben jeder Zahl stehen die jeweilige Quelle und das Jahr, in dem die Daten erhoben wurden.

Keine dieser Zahlen sagt etwas über Ihr eigenes Ergebnis aus. Sie bieten einen Hintergrund für die Einordnung und erinnern daran, dass diese Erfahrungen unabhängig von Ihrer Punktzahl weit verbreitet sind und Sie damit nicht allein stehen.

Wie sich ADHS je nach Alter und Geschlecht unterschiedlich zeigt

ADHS zeigt sich nicht bei allen Erwachsenen auf dieselbe Weise. Viele Frauen und Mädchen erleben eher Unaufmerksamkeit, etwa Tagträumen, Schwierigkeiten mit der Organisation und stille Überforderung, als die sichtbare Hyperaktivität, auf die ältere Forschung sich konzentrierte. Das ist ein Grund dafür, dass Frauen häufig später eine Diagnose erhalten als Männer. Wenn Ihnen dieses Muster bekannt vorkommt, fragt der Test auf ADHS bei Frauen nach denselben zentralen Symptomen. Dabei verwendet er Beispiele dafür, wie diese sich bei Frauen im Alltag häufig zeigen können.

ADHS überschneidet sich außerdem häufig mit Autismus. Manche Menschen erleben Unterschiede in Aufmerksamkeit, Sinnesverarbeitung und sozialen Situationen gemeinsam, statt sich in einer einzigen Bezeichnung wiederzufinden. Der AuDHS-Test betrachtet beide Muster nebeneinander. Eltern, die sich Gedanken über die Aufmerksamkeit und das Verhalten ihres Kindes machen, können mit dem ADHS-Test für Kinder als Elternfragebogen beginnen. Er verwendet beobachtbare Beispiele aus dem Alltag von Kindern statt der beruflichen Situationen und Beziehungen Erwachsener, um die es hier geht.

Was sonst noch ähnlich wie ADHS aussehen kann

Verschiedene Erkrankungen können ähnliche Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Unruhe verursachen. Auch deshalb ist eine vollständige Untersuchung wichtiger als ein einzelner Test. Angst und Depression können die Konzentration schwächen und den Beginn oder Abschluss von Aufgaben erschweren. Schlafmangel kann Unaufmerksamkeit und Gereiztheit sehr ähnlich nachahmen. Autismus kann eigene Unterschiede in Aufmerksamkeit und exekutiven Funktionen mitbringen, die zusammen mit ADHS oder an ihrer Stelle auftreten. Eine Fachperson klärt das üblicherweise, indem sie nach dem Beginn der Symptome fragt. ADHS-Symptome bestehen seit der Kindheit und treten nicht erst neu auf. Außerdem wird betrachtet, ob mehrere Lebensbereiche betroffen sind und welche Hinweise Schulzeugnisse sowie die frühe Entwicklungsgeschichte liefern.

Wenn Sie nicht wissen, wo Sie beginnen sollen, können Sie im Verzeichnis von Psychology.com nach Fachpersonen mit Schwerpunkt ADHS suchen. Einfache Hilfen im Alltag, etwa ein Plan zum Verfolgen von Gewohnheiten oder eine feste Routine für die Zeitplanung, können Sie während der Wartezeit unterstützen. Wenn vor allem das Aufschieben Sie belastet, betrachtet der Test auf Prokrastination dieses Verhalten für sich. Dauerhaftes Aufschieben kann nämlich gemeinsam mit ADHS auftreten, aber ebenso ganz ohne ADHS bestehen und andere Zusammenhänge haben.

Notieren Sie vor einem Termin Beispiele für unerledigte Aufgaben, versäumte Verpflichtungen oder Unruhe und deren Folgen. Halten Sie auch fest, in welchen Situationen es besser läuft und welche Hilfen Sie bereits nutzen. Schulunterlagen können hilfreich sein, sofern sie vorhanden sind. Eine Fachperson fragt möglicherweise auch jemanden, der Sie gut kennt, nach Ihrer Vorgeschichte. Sie können eine Untersuchung auch dann anfragen, wenn Unterlagen aus Ihrer Kindheit fehlen. Eine qualifizierte psychologische Fachperson kann die Untersuchung durchführen, die diese möglichen Erklärungen auseinanderhält. Im Verzeichnis können Sie passende Fachpersonen nach Region suchen.

Wie ADHS bei Erwachsenen üblicherweise behandelt wird

Die Behandlung von ADHS bei Erwachsenen verbindet meist mehrere Ansätze, weil Medikamente und Unterstützung beim Erlernen praktischer Fertigkeiten unterschiedliche Teile der Schwierigkeiten ansprechen. Stimulierende Medikamente, darunter Methylphenidat und Präparate auf Amphetaminbasis, sind am umfangreichsten untersucht und zeigen in vergleichenden Studien zu ADHS-Medikamenten die größten Effektstärken. Nicht stimulierende Medikamente stehen als Alternative zur Verfügung, wenn Stimulanzien nicht gut vertragen werden oder besondere gesundheitliche Gründe dagegen sprechen. Über Medikamente entscheiden Sie gemeinsam mit einer verschreibenden ärztlichen Fachperson, die Ihre gesamte gesundheitliche Vorgeschichte berücksichtigen kann. Dieser Test kann deshalb kein bestimmtes Präparat empfehlen und trifft keine Entscheidung über eine medikamentöse Behandlung für Ihre persönliche Situation.

Neben Medikamenten gibt es wissenschaftliche Belege für kognitive Verhaltenstherapie, die speziell an Erwachsene mit ADHS angepasst ist. Sie kann Organisation, Zeitplanung und den Umgang mit Gefühlen verbessern. Viele Erwachsene profitieren außerdem von ADHS-Coaching, Anpassungen am Arbeitsplatz und klaren Routinen, mit oder ohne Medikamente. Es gibt keine einzige richtige Kombination. Entscheidend ist, was zu Ihnen passt. Eine Untersuchung, die Ihr konkretes Muster der Symptome einschließlich Ihrer Ergebnisse aus Teil A und Teil B betrachtet, ermöglicht Ihnen und der Fachperson eine gemeinsame Entscheidung. Der Überblick über die Tests auf Psychology.com bietet verwandte Selbsteinschätzungen. Ihre hausärztliche Praxis kann Ihnen helfen zu klären, wo eine Untersuchung sinnvoll ist. Wenn mehrere Merkmale mit Unterschieden in Aufmerksamkeit, Sinnesverarbeitung oder Lernen zusammenkommen, bietet der <a href="Test auf Neurodivergenz">Test auf Neurodivergenz</a> einen breiteren ersten Überblick, bevor Sie einen gezielten Fragebogen auswählen. Wenn Sie das Instrument selbst näher verstehen möchten, erklärt der ASRS-Test die WHO-Regel mit schattierten Kästchen Schritt für Schritt und verwendet dieselben 18 Fragen. Geht es um Ihr Kind statt um Sie selbst, ist die Vanderbilt-Beurteilung zu ADHS ein Elternfragebogen auf Grundlage der NICHQ-Skala. Wenn leisere und weniger sichtbare Anzeichen besser zu Ihrer Erfahrung passen, ergänzt der Test auf ADHS bei Frauen denselben Kern um eine Erweiterung zur weiblichen Ausprägung. Geht es Ihnen um Konzentration im Alltag statt speziell um ADHS, betrachtet der Test zur Aufmerksamkeitsspanne anhaltende Aufmerksamkeit, Ablenkungen und digitale Gewohnheiten im vergangenen Monat. Stundenlanges Versinken in lebhaften, erzählerischen Tagträumen, die sich schwer beenden lassen, ist ein anderes Muster als Unaufmerksamkeit. Der Test auf maladaptives Tagträumen erfasst dieses Muster gezielt. Da Schwierigkeiten beim Zuhören sich stark mit Aufmerksamkeit überschneiden, kann der Test zur auditiven Verarbeitung zeigen, ob Sprache bei Hintergrundgeräuschen zu Ihren Schwierigkeiten gehört. Wenn auch Empfindlichkeit gegenüber Reizen, Routinen und soziale Anstrengung zu Ihnen passen, betrachtet der AuDHS-Test Merkmale von Autismus und ADHS gemeinsam. Tics treten häufig zusammen mit ADHS auf. Wenn plötzliche Bewegungen oder Laute dazugehören, erfasst der kostenlose Test auf Tourette-Syndrom diese Anzeichen. Wenn Kritik oder eine wahrgenommene Zurückweisung plötzlich sehr schmerzhaft treffen, betrachtet der RSD-Test die Empfindlichkeit gegenüber Ablehnung, von der viele Menschen mit ADHS berichten. Passen Tagträumen, geistige Benommenheit und langsames Denken besser als Unruhe, erfasst der Test auf das Syndrom der kognitiven Loslösung dieses eigenständige Muster.

Ist ein kostenloser Test auf ADHS dasselbe wie eine klinische Untersuchung zur ersten Erkennung?

Dieser kostenlose Test auf ADHS gibt alle 18 Fragen des ASRS v1.1 wieder, der von Kessler und Kollegen gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation entwickelten Skala für Erwachsene. Die Auswertung erfolgt kostenlos in Ihrem Browser. Teil A ist der validierte Abschnitt zur ersten Erkennung: Mindestens vier der sechs Antworten im schattierten Bereich ergeben ein auffälliges Ergebnis, das eine weitere Untersuchung sinnvoll macht. Teil B ergänzt zwölf Fragen für ein umfassenderes Bild der Symptome, statt ein eigenständiges Ergebnis zur ersten Erkennung zu liefern. Ein solcher Fragebogen kann weder hier noch in einer Praxis ADHS diagnostizieren. Ein auffälliges Ergebnis bedeutet, dass eine ausführlichere Untersuchung durch eine qualifizierte Fachperson sinnvoll ist. Der zusätzlich angezeigte Gesamtwert von 0 bis 72 dient der Orientierung und ist kein validierter Grenzwert.

Methodik und Quellen

Dieser Test gibt alle 18 Fragen der Skala zur Selbstauskunft über ADHS bei Erwachsenen (ASRS) v1.1 wieder, die Kessler und Kollegen gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (2005) entwickelt haben. Die Skala besteht aus zwei Teilen. Teil A enthält die sechs Fragen, die ADHS bei Erwachsenen am besten vorhersagen. Er ist der validierte Abschnitt zur ersten Erkennung. Bei der offiziellen Auswertung mit schattierten Kästchen fallen bestimmte Antworten in einen dunkel markierten Bereich: „Manchmal“ oder häufiger bei den ersten drei Fragen, „Oft“ oder häufiger bei den letzten drei Fragen. Mindestens vier solche Antworten ergeben ein auffälliges Ergebnis. Es weist auf Symptome hin, die zu ADHS im Erwachsenenalter passen und weiter untersucht werden sollten. Teil B enthält die übrigen zwölf Fragen und liefert ein umfassenderes Bild von Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Er bietet der Fachperson zusätzlichen Kontext, jedoch kein eigenes Ergebnis zur ersten Erkennung. Die ersten sechs Fragen folgen unverändert der offiziellen deutschen Fassung; die Fragen 7 bis 18 sind eine hausinterne Übersetzung des englischen Instruments, nicht die validierte deutsche Fassung.

Zusätzlich zu Teil A summieren wir alle 18 Antworten, die jeweils von 0 (Niemals) bis 4 (Sehr oft) bewertet werden. Der Gesamtwert reicht von 0 bis 72. Wir ordnen ihn in folgende Bereiche ein: 0 bis 16 eher unwahrscheinlich, 17 bis 30 einige Symptome, 31 bis 45 deutliche Symptome und 46 bis 72 starke Belastung durch Symptome. Dabei ist die Unterscheidung wichtig: Validiert ist beim ASRS die Regel für Teil A mit mindestens vier relevanten Antworten. Der summierte Gesamtwert dient hier als Hilfe zur Orientierung und Selbstreflexion. Er ist kein validierter klinischer Grenzwert. Dieser Test dient der Information und der Selbstreflexion und stellt keine Diagnose. Nur eine qualifizierte Fachperson kann ADHS beurteilen. Dazu gehören üblicherweise ein strukturiertes Gespräch, Ihre Entwicklungsgeschichte und eine Untersuchung, wie die Beschwerden Ihren Alltag in verschiedenen Lebensbereichen beeinflussen.

Die ursprüngliche Forschung zum ASRS v1.1 und die unten aufgeführte spätere Skala für das DSM-5 betreffen verwandte Instrumente. Belege zur späteren Skala validieren weder diese Seite noch die hier festgelegten Bereiche des Gesamtwerts automatisch. Nennen Sie beim Gespräch über Ihr Ergebnis deshalb die verwendete Version des Fragebogens und unterscheiden Sie das Muster Ihrer einzelnen Antworten in Teil A vom angezeigten Summenwert.

Quellen

  1. Kessler RC, Adler L, Ames M, et al. The World Health Organization Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS): a short screening scale for use in the general population. Psychol Med. 2005;35(2):245-256.
  2. Ustun B, Adler LA, Rudin C, et al. The World Health Organization Adult Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder Self-Report Screening Scale for DSM-5. JAMA Psychiatry. 2017;74(5):520-526.
  3. Cortese S, Adamo N, Del Giovane C, et al. Comparative efficacy and tolerability of medications for attention-deficit hyperactivity disorder in children, adolescents, and adults: a systematic review and network meta-analysis. Lancet Psychiatry. 2018;5(9):727-738.
  4. Safren SA, Otto MW, Sprich S, Winett CL, Wilens TE, Biederman J. Cognitive-behavioral therapy for ADHD in medication-treated adults with continued symptoms. Behav Res Ther. 2005;43(7):831-842.
  5. National Institute of Mental Health. ADHD in Adults: 4 Things to Know. nimh.nih.gov/health/publications/adhd-what-you-need-to-know

Diese Quelle zitieren

Psychology.com. (2026, 18. Okt.). Test auf ADHS für Erwachsene. Psychology.com. https://psychology.com/de/tests/adhs

Test auf ADHS für Erwachsene: Häufige Fragen

Was ist der ASRS als Test auf ADHS bei Erwachsenen?

Der ASRS v1.1 ist eine validierte Skala mit 18 Fragen, die gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation entwickelt wurde, um Erwachsene mit möglicher ADHS zu erkennen. Teil A enthält die sechs Fragen, die ADHS bei Erwachsenen am besten vorhersagen. Teil B ergänzt zwölf Fragen für ein vollständigeres Bild der Symptome. Dieser Test enthält alle 18 Fragen. Er gibt Hinweise auf eine mögliche ADHS, stellt aber keine Diagnose.

Was bedeutet ein auffälliges Ergebnis in diesem Fragebogen?

Bei der offiziellen Auswertung von Teil A gilt das Ergebnis als auffällig, wenn mindestens vier der sechs Antworten im klinisch relevanten, schattierten Bereich liegen. Das bedeutet, dass Ihre Symptome zu ADHS bei Erwachsenen passen und eine ausführlichere Untersuchung sinnvoll sein kann. Es bestätigt ADHS jedoch nicht für sich allein. Die Antworten aus Teil B ergänzen den Zusammenhang und ergeben kein getrenntes Ergebnis zur ersten Erkennung.

Wie wird der Gesamtwert von 0 bis 72 berechnet?

Jede der 18 Antworten wird von 0 (Niemals) bis 4 (Sehr oft) bewertet. Zusammen ergeben sie 0 bis 72 Punkte. Dieser Gesamtwert unterstützt die Selbstreflexion und ist kein validierter klinischer Grenzwert. Bei der validierten Auswertung von Teil A werden relevante Antworten gezählt: bei Frage 1 bis 3 „Manchmal“ oder häufiger, bei Frage 4 bis 6 „Oft“ oder häufiger. Mindestens vier relevante Antworten ergeben ein auffälliges Ergebnis. Die hier angezeigte Kennzahl für Teil A summiert stattdessen die sechs Antworten. Gehen Sie deshalb Ihre einzelnen Antworten mit einer Fachperson durch, um die validierte Regel anzuwenden.

Stellt dieser Test eine medizinische Diagnose?

Nein. Er dient ausschließlich der Information und der Selbstreflexion. Nur eine qualifizierte Fachperson kann ADHS diagnostizieren, meist durch ein ausführliches Gespräch, Ihre Entwicklungsgeschichte und die Frage, wie Ihre Beschwerden den Alltag beeinflussen. Ein auffälliges Ergebnis ist ein Anlass, eine solche Untersuchung zu suchen. Der <a href="Test auf Neurodivergenz">Test auf Neurodivergenz</a> bietet einen breiteren Überblick über Aufmerksamkeit, soziale Erfahrungen, Sinnesverarbeitung und Lernen. Auch er dient der Orientierung und diagnostiziert keine Erkrankung oder Entwicklungsbesonderheit.

Können Erwachsene tatsächlich eine ADHS haben?

Ja. ADHS ist eine lebenslange Besonderheit der neurologischen Entwicklung. Viele Erwachsene werden erst später erkannt, besonders wenn ihre Symptome in der Kindheit übersehen wurden. ADHS bei Erwachsenen ist real, häufig und mit Unterstützung gut zu begleiten. Die Symptome beginnen in der Kindheit, auch wenn die Einordnung erst später erfolgt. Eine Fachperson fragt deshalb nach früheren Erfahrungen und heutigen Schwierigkeiten zu Hause, bei der Arbeit oder in Beziehungen. Eine erst kürzlich veränderte Konzentration kann auch andere Erklärungen haben.

Ist dieser Test tatsächlich vertraulich?

Ja. Er läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre einzelnen Antworten werden dort ausgewertet, niemals an uns gesendet und nicht mit Ihrer Person verknüpft. Sie bleiben in diesem Tab, damit Sie zu Ihrem Ergebnis zurückkehren können. Wenn Sie den Tab schließen oder leeren, werden die Antworten gelöscht. Falls Sie das PDF per E-Mail anfordern, erhalten wir Ihre zusammengefassten Ergebnisse und Ihre E-Mail-Adresse, jedoch niemals Ihre einzelnen Antworten auf die Fragen. Für die Nutzung brauchen Sie kein Benutzerkonto.

Ist dies ein einfacher Test oder ein validierter Fragebogen auf ADHS?

Auch wenn Sie ihn einfach als Test auf ADHS bezeichnen: Hier wird der vollständige ASRS v1.1 verwendet, keine selbst entwickelte Sammlung von Fragen. Teil A enthält die sechs Fragen, die ADHS bei Erwachsenen am besten vorhersagen. Teil B ergänzt zwölf weitere für ein vollständigeres Bild. Validiert ist die Regel zur Auswertung von Teil A. Der summierte Gesamtwert von 0 bis 72 dient der Orientierung und Selbstreflexion und ist kein klinischer Grenzwert. Keines der beiden Ergebnisse stellt eine Diagnose dar.

Wie läuft eine Untersuchung auf ADHS bei Erwachsenen ab?

Eine Untersuchung auf ADHS bei Erwachsenen beginnt häufig mit einem Fragebogen wie diesem. Danach folgt die Beurteilung durch eine qualifizierte Fachperson: ein strukturiertes Gespräch, Ihre Entwicklungsgeschichte und die Auswirkungen der Symptome zu Hause, bei der Arbeit und in Beziehungen. Die Symptome beginnen in der Kindheit, auch wenn ADHS erst später erkannt wird. Deshalb fragt die Fachperson nach früheren Erfahrungen und möglicherweise auch eine Person, die Sie gut kennt. Sie können eine Untersuchung auch dann anfragen, wenn Ihnen keine Unterlagen aus Ihrer Kindheit mehr zur Verfügung stehen.

Wichtig: Dieser Test auf ADHS bei Erwachsenen dient der Information und ersten Orientierung. Er stellt keine medizinische oder psychologische Diagnose und kann nicht feststellen, ob Sie ADHS oder eine andere Erkrankung haben. Ein auffälliges Ergebnis bedeutet lediglich, dass eine ausführlichere Untersuchung sinnvoll sein könnte. Für eine Diagnose wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte Fachperson, die Ihre gesamte Vorgeschichte einbeziehen kann.